Zöbelboden

Der Zöbelboden wurde 1992 als einziger Integrated-Monitoring-Standort Österreichs (im Rahmen der UN-Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverschmutzung (CLRTAP)) eingerichtet. 2006 wurde er Teil von LTER Austria.
Der Zöbelboden umfasst ein 90 Hektar großes Wassereinzugsgebiet in einem Karstgebiet (500--950 m Seehöhe) im Nationalpark Kalkalpen. Untersuchungsschwerpunkte sind Klimawandelfolgen für Waldökosysteme, Kohlen- und Stickstoffkreislauf von Wäldern, Biodiversität und die Auswirkungen von Schadstoffimmissionen in bewaldete Wassereinzugsgebiete.

Der Zöbelboden stellt eines der bestuntersuchten Einzugsgebiete Europas dar, mit langjährigen Messreihen für alle größeren Ökosystemkomponenten. Der Standort gehört zu zahlreichen nationalen und internationalen Monitoring- und Forschungsnetzwerken (ICP Integrated Monitoring, EMEP, LTER, forestREplot, SoilTemp, LifePlan, IG-L, EU NEC-D u. a.). Er wird vom Umweltbundesamt mit technischer Unterstützung des Nationalparks Kalkalpen und der Österreichischen Bundesforste betrieben.

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